Wermutsalbe Neu in der Apotheke – Wermutelixier – Hildegard von Bingen

 In Gesundheitsprogramm, Hildegard von Bingen, Kosmetik

Die Hildegard Center Wermutsalbe kann in jeder Apotheke bestellt werden: PZN: 13817010

Der Wermut ist sehr warm und sehr kräftig und ist der wichtigste Meister gegen alle Erschöpfungen.

Hildegard von Bingen schreibt:

„Wer in der Seite Schmerzen hat, der salbe dort Wermut, und es heilt ihn innen und außen. Und ein Mensch, der von sehr starker Gicht geplagt wird, so dass seine Glieder sogar zu zerbrechen drohen, den salbe damit nahe am Feuer, wo es schmerzt, und er wird geheilt werden. Und wer von starker Lähmung geplagt wird, welche seine Glieder zu zerbrechen droht, der werde damit neben dem Feuer gesalbt, wo es schmerzt, und er wird geheilt werden.“

„Auch Dr. Strehlow empfiehlt die Wermutsalbe bei schweren Schmerzzuständen bei Gelenkrheuma, sei es in den Fingergelenken, Hüftgelenken oder den Kniegelenken. Mehrmals täglich soll die Wermutsalbe auf den Gelenken einmassiert werden.“

Gleichzeitige Wärme und die Massage sollen die Wirkung verstärken. Es tritt ein Wohlbefinden und wieder Beweglichkeit für die Gelenke ein. Gleichzeitig könnte man noch die Lorbeersalbe anwenden, die für einen richtigen erwärmenden Effekt sorgt.

„Und wenn irgend ein Mensch in der Brust oder um die Brust schmerzen hat, so dass er davon hustet, dann salbe ihn auf der Brust damit.“

„Und wenn der Wermut frisch ist, dann drücke der Mensch den Saft aus und er koche mäßig Wein mit Honig und er gieße jenen Saft in den Wein, so dass der Saft den Wein und den Honig an Geschmack übertrifft. Und dies trinke er nüchtern und kalt von Mai bis Oktober, nicht alle Tage, sondern immer jeden dritten Tag. Den Nierenschmerz und die Melancholie unterdrückt es, es macht die Augen klar, es stärkt das Herz, es lässt nicht zu, dass die Lunge erkrankt, es wärmt den Magen, es reinigt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung.“

Der Wermut (Artemisia absinthium L.) oder auch Bitterer Beifuß gehört botanisch zu den Korbblütlern (Compositae). Er ist ein stark aromatischer Halbstrauch, der eine Höhe von 60 bis 100 cm erreicht. Stengel und Blätter haben ein silbergraues Haarkleid, so dass die ganze Pflanze einen Grauschimmer hat. Der Wermut trägt zahlreiche halbkugelige, nickende hellgelbe Blütenköpfchen in reichblühenden verzweigten Rispen.

Seiner wunderbaren Wirkung verdankt der Wermut folgenden Inhaltsstoffen: den Bitterstoffen (Absinthin), dem ätherischen Öl (Thujon, Thujol, Phellandren) und den Gerbstoffen. Die Bitterstoffe des Wermuts regen die gesamten Verdauungssäfte des Magens, der Galle und der Bauchspeicheldrüse an. Somit treten weniger Gärungserscheinungen, Fäulnisprozesse und Blähungen auf. Der Energiestoffwechsel wird angeregt und verleiht einem eine innerliche wohltuende Wärme. Der Appetit wird angeregt und es kommt zu einer allgemeinen Kräftigung, was wiederum zum Wohlbefinden der Psyche führt.

„Bitter macht munter“ – der Wermut ist „der Meister gegen alle Erschöpfungen“

Mit der Wermutsalbe und dem Wermut Getränk kann nun jeder jetzt ab dem Frühjahr starten, um sich Fit, gesund und beweglich zu fühlen.

Quellenangaben:

  1. Heilkraft der Natur, Physica, Hildegard von Bingen, Christiana Verlag, 2009
  2. Das große Buch der Heilpflanzen, Apotheker M. Pahlow, Nikol Verlag, 1979
  3. Alles über Heilpflanzen, Ursel Bühring, Ulmer Verlag, 2007
  4. Die Heilkunde der Hildegard von Bingen, Dr. Wighard Strehlow, Lüchow Verlag, 2005

 

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