Ysop Elixier – Cholesterin – Triglizeriden – Blutzucker

 In Gesundheitsprogramm, Hildegard von Bingen

Das Ysop Elixier reguliert die Werte von Cholesterin, Triglizeriden und Blutzucker. Deshalb sollte nach Hildegard von Bingen eine Ysop Kuranwendung bei einer ernährungsbedingten Fettleber unbedingt durchgeführt werden. Durch diese Kur mit dem Ysop Elixier sollen sich nach Hildegard auch seelische Probleme bessern. „Die Kur hilft bei Traurigkeit, Melancholie und Leberleiden.“ Der Ysop reinigt die Leber und bewirkt so den Frohsinn.

Begleitend sollte auch streng auf die Ernährung geachtet werden, denn ein ernährungsbedingtes Leberleiden ist auf die Maßlosigkeit beim Essen und Trinken zurückzuführen. Bitte achten Sie darauf fettarme und zuckerreduzierte Speisen zu sich zu nehmen. Verzichten Sie auf Alkohol und Nikotin. Trinken Sie lieber viele Kräuter Tees ohne Zucker und verzichten auf reine Fruchtsäfte, Cola, Limonade und derartige Getränke.

Hildegard schreibt: „Wenn also jemand an Leber oder Lunge große Beschwerden hat, soll er davon neun Tage lang täglich trinken. Aber bevor er am Morgen des Tages davon trinkt, soll er ein wenig frühstücken und erst danach trinken. Auf die Nacht aber soll er hinreichend essen und wenn er schlafen geht, soll er kräftig davon trinken. Wer aber nur mäßige Beschwerden an Lunge oder Leber hat, soll auf diese Weise alle drei Tage davon trinken und das oft tun und er wird geheilt werden, wenn Gott will. Aber wenn die Leber durch Traurigkeit des Menschen geschwächt wird, soll er auch eine Hühner-Ysop-Suppe essen.“

Also nach dem Essen dreimal täglich 1 Likörglas vom Ysop Elixier trinken! Natürlich ist dieser Kräutertrank Alkoholfrei mit Ysopkraut, Fenchel, Zimt und Süßholz.

„Ysop ist von trockener Natur und gemäßigt warm und von so großer Wirkkraft, dass ihm nicht einmal ein Felsblock widerstehen kann, der dort wächst, wo Ysop sich aussät. Er treibt die kranken und fauligen Schäume der Säfte aus und reinigt sie.“

Ysop / Hyssopus officinalis L. gehört zu den Lippenblütlern / Lamiaceae und ist ein aromatischer duftender Halbstrauch mit zahlreichen blau, violetten oder weißen Blüten. Die Wirkstoffe sind: Ätherisches Öl mit Pinocamphon und Isopinocamphon als Hauptbestandteile, Pinocarvon, Limonen und Pinen, Flavonoiden, wie Diosmin, Lamiaceen-Gerbstoffen wie Rosmarinsäure, Marrubiin u. a. diterpenoide Bitterstoffe, Triterpene.  Das Ysopkraut schmeckt intensiv würzig, leicht bitter und kampferartig und trägt zur Verdauung fetter Speisen bei.

Quellenangabe:

  • Physica, Heilsame Schöpfung, Hildegard von Bingen, Beuroner Kunstverlag, 2012
  • Das neue Handbuch der Heilpflanzen, Schönfelder, Kosmos Verlag, 2011.
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