Wasserlinsen Kur oder Wasserlinsen Kapseln – der 15. Baustein des Lebens

 In Gesundheitsprogramm, Hildegard von Bingen

Nach dem Gesundheitsprogramm St. Hildegard ist die Wasserlinsen Kur zum Schutz und zur Vorbeugung vor den schrecklichen „Autoaggressionskrankheiten“ wie Krebs und Rheuma. Zur Vorbeugung und zum Wohlbefinden sollte deshalb unbedingt eine jährliche Kur von 3 Monaten durchgeführt werden. Dies sollte keiner vergessen, denn die Vorbeugung ist das aller Wichtigste!

Ganz neu gibt es auch als Nahrungsergänzungsmittel die Wasserlinsen Kapseln!

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Begleitend zur Kur und zur Stärkung des Kreislaufs, um Schwächezuständen vorzubeugen, kann zusätzlich das Stärkungselixier zu bereitet werden oder die Fenchelgewürzmischung zum Würzen des Butterbrots verwendet werden. Ein Rundumpaket zum Gesundheitsschutz und Wohlbefinden.

Dr. Wighard Strehlow beschreibt in seinen Büchern, dass sich diese fürchterlichen Autoaggressionskrankheiten schon Jahre vorher ankündigen mit speziellen charakteristischen Beschwerden: „extreme Abwehrschwäche, Herzschmerzen, ständige Erkältungen, Magen-Darmbeschwerden und kolikartigen Schmerzen“. Hildegard von Bingen schreibt über diese Vichtkrankheit oder wie im Gesundheitsprogramm steht: „Präkanzerose“.

Hildegard von Bingen schreibt:

Vich
„Ein Mensch aber, der die Vicht hat, nehme etwas Ingwer und reichlich Zimt und zerstoße das. Dann nehme er Salbei, Fenchel und Rainfarn. … Dann koche man etwas Honig in Wein und füge dem ein wenig weißem Pfeffer oder Pfennigkraut hinzu. Dann nehme man Wasserlinsen und Blutwurz, Senf und das Kraut, an dem winzige Kletten wachsen und mache eine Art Läutertrank. Wer also an der erwähnten Krankheit leidet, soll diesen Trank, soviel er mit einem Zug trinken kann, nüchtern trinken und in ähnlicher Weise auf die Nacht, wenn er sich ins Bett legt, und das soll er tun, bis er geheilt wird.“

„Die Vichtkrankheit entsteht nämlich durch warme und kalte schlechte Säfte, kommt aber mehr von kalten als von warmen Säften. Deshalb vermindern die Wärme des Zimts, die Wärme des Salbeis, die Wärme des Fenchels, die Wärme des Rainfarns, die Wärme des Pfennigkrauts, die Wärme des Senfs und die Wärme der Kletten, gemischt mit der Kälte der Wasserlinsen und der Kälte der Blutwurz, die krankhaft warmen und krankhaft kalten Säfte, aus denen der Vich entsteht, wenn der Mensch das erwähnte Tränklein einnimmt, also nüchtern und wenn er schlafen geht; beim Nüchternen verhindert es, dass diese Säfte sich erheben, und beim Gesättigten hält es die schlechten Säfte der Speisen im Zaun.“

Die Kräuter der Wasserlinsen Kur (Gesundheitsprogramm St. Hildegard:

Zingiber officinale
„Regt den Appetit, die Speichel- und Magensaftsekretion an, fördert die Verdauungstätigkeit, hilft bei Übelkeit und Erbrechen.“

Cinnamomum
„Unterstützt das Immunsystem, verbessert die Verdauung, hilft bei Diabetes, wirkt vitalisierend, erwärmend und ist durchblutungsfördernd.“

Salvia officinalis
„Reinigt alle schlechten Säfte, hilft bei Mund-, und Magen-, Darmschleimhautentzündungen, Blähungen, Verdauungsstörungen, Durchfall, Nachtschweiß und Gallenstau.“

Foeniculum vulgare
„Enthält Bioflavonoide als Radikalfänger und natürliche Phytoöstrogene bei Hormonregulationsstörungen.“

Tanacetum vulgare
„Hilft aufgrund seiner antiseptischen, tonisierenden und stimulierenden Eigenschaften bei Brechreiz und Übelkeit, Verdauungsstörungen, Blähungen und Krämpfen.“

Piper nigrum
„Regt aufgrund seiner Schärfe die Wärmerezeptoren und den Appetit an. Es kommt zu einer besseren Durchblutung und einer vermehrten Speichel- und Magensaftsekretion.“

Potentilla erecta
„Hat entzündungshemmende, antiallergische, antivirale, immunstimulierende und interferoninduzierte Eigenschaften. Es hilft bei Mund-, Rachen-, Magen- und Darmschleimhautentzündungen, gegen Durchfall, Verdauungsstörung und Abwehrschwäche.“

Sinapsis
„Enthält Allylsenföl und ätherische Öle mit einer Wirksamkeit gegen Bakterien, Viren und Pilze. Er hilft bei Katarrh der Atemwege, Magen-Darmbeschwerden sowie Gelenkerkrankungen und Weichteilrheuma.“

Galium aparine
„Hilft innerlich und äußerlich bei Geschwüren, vereiterten Drüsen, Knotenbildung der Brust, Hautausschlägen, bei Nierengrieß und Nierensteinleiden, bei Wassersucht, Blasenkatarrh und Harnverhalten.“

Lemnoideae
„Enthalten wertvolle Flavonoide als Radikalfänger, Cyclopentanfettsäuren mit prostaglandinähnlicher, entzündungshemmender Wirkung, die bei Entzündungen und Rheuma helfen können.“

Die Lemnoideae oder Wasserlinsengewächse gehören zur Familie der Aronstabgewächse/Araceae. Zu diesen linsenförmigen Süßwasserpflanzen, die man als grüne Teppiche auf den Teichen sieht, gehören die Gattungen: Spirodela, Lemna, Landoltia, Wolffia und Wolffiella.  Diese schwimmenden Wasserpflanzen sind auch als „Entengrütze“ bekannt. Bei uns in Mitteleuropa finden wir auf den Teichen: Spirodela polyrhiza, Wolffia und Lemna. Von Menschen und Tieren werden diese auch als Nahrung verwendet, da diese alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Wasserlinsen sind viel eiweißhaltiger als Sojabohnen und enthalten viel Stärke.

Wie der Krebs im Menschen entsteht, beschreibt Hildegard von Bingen ausführlich in Ihrem Werk Causae et Curae (Ursprung und Behandlung der Krankheiten, S. 73-77, Beuroner Kunstverlag, 2011).
Sie erklärt darin ausführlich die vier Säfte, Konstitutionen und den Charakter des Menschen. Ein Mensch befindet sich in Ruhe, wenn ein Körpersaft mit seinem Einfluss herausragt und ein anderer Körpersaft diesem unterliegt. Die zwei restlichen Körpersäfte folgen in Form von Schleim in angemessener Weise nach. Die zwei vorherrschenden Säfte heißen: Phlegmata und die zwei unmittelbar folgenden: Livores.

Wenn ein Saft aber sein Maß überschreitet, ist dieser Mensch in Gefahr. „Wenn in irgend einem Menschen, das trockene Phlegma stärker ist als das feuchte und das feuchte stärker als der Schleim und das lauwarme, dann ist das trockene Phlegma wie die Herrin und das feuchte wie eine Magd und der Schaum und das Lauwarme wie mindere, untergebene und neidische Sklaven. Und dann sind diese beiden letzteren entsprechend ihren Kräften der Livor jener höheren. Dieser Mensch ist in seiner Natur klug, aber jähzornig und heftig in seinen Taten, und beständig ist er in diesen nicht, weil die Trockenheit sie verzehrt und leicht darin aufsteigt wie eine Flamme, die schnell fällt und sich schnell erhebt. Er ist gesund und lebt lange, gelangt aber nicht ins volle Greisenalter, weil er, nachdem sein Fleisch vom Feuer ausgetrocknet ist, vom feuchten Phlegma keine volle Unterstützung erhält.“

Krebs
„Wenn aber das Trockene oder Lauwarme, die dann der Livor des Feuchten und des Schaums sind, ihr Maß überschreiten, bewirken sie beim Menschen lautes Rülpsen und Schluckauf und verursachen in ihm Krebs und bewirken, dass ihn die Würmer verzehren, und lassen das Fleisch seines Körpers in unförmigen Geschwüren anschwellen, so dass auf diese Weise durch die anwachsende Schwellung auch ein Arm oder ein Fuß von ihm größer wird als der andere. Und das machen sie so lange, bis sie von diesem Unheil ablassen, und deshalb kann er nicht lange leben.“

Auch ein Warnsignal ist das Aufstoßen und Wiederkauen von Essen.

„Wenn die Säfte ihre rechte Ordnung und das rechte Maß im Menschen einhalten, ist jener in Ruhe und körperlich gesund; wenn sie sich aber gegenseitig bekämpfen, machen sie ihn schwach und krank.“

Quellen

  • Hildegard, Das Gesundheitsprogramm, Dr. W. Strehlow
  • Physica, Prof. O. Riha, Beuroner Kunstverlag, 2012
  • Causae et Curae, Prof. O. Riha, Beuroner Kunstverlag, 2011
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Comments
  • Petra Busch
    Antworten

    Darf man Wasserlinsen Kapsel während der Schwangerschaft einnehmen? Sind die genauso wirksam,wie das Elixier?

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